Kategorie: gelebte Kultur

Wanderkarte und Ortsplan

Die neue Wanderkarte mit dem rückseitigen Ortsplan von Bösingen wurde kürzlich an alle Haushalten unserer Gemeinde verteilt. Weitere Einzelexemplare können bei Bedarf auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Der Vorstand Pro Bösingen freut sich, wenn die neue Wanderkarte Ihr Interesse findet. Wenn sie bei Ihnen die Lust weckt, unsere schöne Gemeinde wieder einmal zu Fuss zu entdecken, hat die Karte unser Anliegen erfüllt.

Chüubimenü

Geschichte der Chüubi… ( www.fribourgregion.ch )

Bénichon-Kilbi ( www.lebendige-traditionen.ch )

Die Kilbi ( www.Freiburg.ch )

Chüubimenü…

  • Schafvorässe
  • Chabissùppa
  • Fribùrger Platta mit
    Hama, Späck, Uter, Zùnga, Sossison, Puurewùrscht, Chabis, Salzhäppere
  • Schafbraate mit Püschelibirre u Häpperestock
  • Meringe mit Nydla
  • Gaffi mit Cüechli
  • Bräzele
  • Änisbröötli

Rezepte zum Selbermachen… ( http://www.fribourgregion.ch )

Cüubidatum der Gemeinden ( http://www.poire-a-botzi.ch )

Maisingen

Wie in anderen Gemeinden des Kantons Freiburg wird auch in Bösingen die Tradition des Maisingens gepflegt. Der Kanton Freiburg ist wohl der letzte Kanton, in dem dieser Brauch noch erhalten ist.

Neben dem Maisingen sind auch andere Maifeiern mit jahrhundertealten Wurzeln bekannt; so z.B. der Maibaum. In einigen Gegenden Europas wird das Aufstellen dieses Baumes auch mit einem Umzug oder mit Tänzen begleitet. Doch all diesen Bräuchen ist eines gemeinsam: Die Ankunft des Frühlings zu feiern und die warme Jahreszeit zu begrüssen.
Die 1. Mai-Feiern wurden früher oft auch mit Symbolen begleitet; neben dem Maiglöckchen war das Ei als Zeichen des Lebens und der Erneuerung eine der häufigsten Belohnungen, die die jungen Leute für ihre Gesänge und Tänze erhielten.

Das Maisingen am 1. Mai wird in unserer Gegend vor allem von den Schulkindern gepflegt. Für die Neuzuzüger unserer Gemeinde mag es wohl sehr ungewohnt sein, wenn sie diesen Brauch zum ersten Mal erleben. Umso erfreulicher ist es, dass auch die Kinder der zugezogenen Familien diese Tradition übernehmen und mit ihren Kameradinnen und Kameraden von Tür zu Tür gehen. Fällt der 1. Mai auf einen Schultag, haben die Kinder frei, um diesen Brauch ausüben zu können.

Geändert haben sich im Vergleich zu früher einerseits wohl die Lieder; andererseits aber auch die Art der Belohnung. War es frührer ein Ei, freuen sich die Kinder heute über einen Batzen, mit dem sie ihr Taschengeld aufbessern können. Wenn man also die jungen Sängerinnen und Sänger für ihren Liedervortrag belohnen möchte, wäre es sinnvoll, das nötige Münz bereit zu halten.
Die Kinder freuen sich sicher über den freundlichen Empfang an der Haustüre.
Dankbar sind sie auch über eine Mitteilung, wenn die Bewohner nicht zu Hause sind; ein entsprechender Zettel an der Haustüre ist hier hilfreich.

Freuen wir uns auf einen schönen 1. Mai und auf den Frühling.